ÖSTERREICH – Linzer Spitzbuben

Die Linzer Spitzbuben, auch bekannt als Linzer Augen oder Hildatörtchen, sind ein feines Mürbeteiggebäck mit einer fruchtigen Füllung. Man kennt sie in der Schweiz, in Österreich und auch in Süddeutschland, aber wo sie nun gänzlich heimisch sind? Das weiß man wohl mal wieder nicht so richtig. Da ich mich dann einfach mal an dem Namen orientiere, gehören sie für mich wie auch schon die Linzer Torte zu dem Land Österreich, auch wenn man sich da tatsächlich drum streiten kann. Fest steht aber, dass sie typisch für Weihnachten sind und einen Platz auf jedem Plätzchenteller verdient haben. Die Doppeldecker-Plätzchen mit der Aussparung für die Marmelade können kreisförmig, herzförmig oder auch sternförmig ausgestochen werden. Es gibt sogar dafür angefertigte Ausstechformen, die die Zubereitung wesentlich vereinfachen. Wie auch bei der fast namensgleichen „Linzer Torte“ (Rezept hier) wird bei den Plätzchen traditionell Ribiselmarmalade als Füllung benutzt. Wenn diese aber nicht greifbar ist, kann man auch jede andere rote Konfitüre benutzen – da zählt wieder „nach Lust und Laune“. In der Zubereitung sind sie vielleicht etwas aufwändiger, da das Zusammensetzen ein paar Arbeitsschritte mehr bedarf, aber dafür lohnt es sich. Die Linzer Spitzbuben sehen doch irgendwie immer „fein“ aus, oder?!

Linzer Spitzbuben
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Ingredients
  1. 430g Mehl
  2. 1 Prise Salz
  3. 120g Puderzucker + ein bisschen zum Bestäuben
  4. 250g kalte Butter
  5. 2 Eigelb
  6. 125g rote Konfitüre
  7. 1 EL Wasser
Instructions
  1. Mehl, Salz und Puderzucker vermischen und anschließend die kalte Butter in kleinen Stücken dazu geben. Der Teig wird erst krümelig geknetet und nach und nach kommen die 2 Eigelb dazu. Alles wird miteinander vermengt bis ein homogener Teig entsteht, welcher dann in Klarsichtfolie gewickelt für mindestens 30 min. im Kühlschrank ruhen sollte.
  2. Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig dünn ausrollen und mit den entsprechenden Formen ausstechen. Man nimmt entweder extra Linzer-Spitzbuben-Ausstecher, was es etwas einfacher macht, oder man nimmt normale Ausstechformen und sticht bei der Hälfte der Plätzchen noch eine Mitte aus für die „Deckelplätzchen“. Die ausgestochenen Formen, sowohl die unteren als auch die oberen werden für 15 min. im Ofen gebacken. Danach sollte man sie auf einem Teller oder einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einem Topf wird die Konfitüre mit dem Wasser erhitzt, gut vermengt und anschließend wieder etwas abgekühlt. Mit einem Löffel ein unteres Plätzchen dünn mit der verdünnten Konfitüre bestreichen, ein Deckelplätzchen mit Loch darauf setzen, nochmal etwas Konfitüre in die Aussparung füllen und sofort etwas Puderzucker drüber streuen. Dann müssen die Linzer Spitzbuben nur noch abkühlen. Zum Lagern empfiehlt es sich in den entsprechenden Keksdosen zwischen die Schichten ein Blatt Backpapier zu legen, damit die Plätzchen nicht kaputt gehen.
Gustotrip http://gustotrip.de/
Ja ja…in der Weihnachtsbäckerei! Und am schönsten ist es doch, wenn man einen bunt bestückten Plätzchenteller anbieten kann – da passen diese kleinen Teilchen sehr gut drauf!

Eure Gustelli

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