LIBANON – Taboulé

Ab und an wird man ja zu einem Event oder zu Freunden eingeladen, wo etwas Gezaubertes aus dem Ofen vielleicht nicht immer so passt (obwohl doch…doch, doch…kann man eigentlich immer machen!) ODER man hat halt mal keine Lust ständig etwas Gebackenes mitzubringen. Dann gibt es natürlich noch unendlich viele verschiedene Möglichkeiten – und ich habe mich diesmal für einen Salat entschieden. Nun sollte es aber nicht der klassische „Ich-bring-nen-Nudel-oder-Kartoffelsalat-SALAT“ sein, sondern etwas Ausgefalleneres, etwas das wiedermal die internationale Küche bedient, etwas was in unseren Kreisen nicht so oft auf dem Selfmade-Buffet-Tisch steht. Die Google-Suche brachte mir auch schnell eine Lösung und ich machte mich an einen super einfachen und wirklich schnell zubereiteten Salat aus dem Orient: TABOULÉ.

Taboulé kennt man eventuell auch als Tabouleh oder Tabbouleh und das gute alte Wikipedia meint dazu, dass dieser Salat aus der arabischen, speziell aus der libanesischen und syrischen Küche stammt. Aber bei meiner Recherche fand ich heraus, dass man ihn auch in der Türkei isst und ihn dort als „Kisir“ kennt. Viele Rezepte werden über die ganze Welt geschleppt und somit gibt es meist mehrere Varianten, die aber alle immer den ähnlichen Grundaufbau haben. Soweit ich das herausfinden konnte, hat der besagte Taboulé seinen Ursprung aber im Libanon, weshalb er von mir feierlich diesem Land zugesprochen wird. Was macht denn nun aber diesen Salat so besonders und einzigartig? Der Couscous! Den findet man nun mal nicht im Kartoffel- oder Nudelsalat und somit haben wir hier eine ganze neue Salatkategorie vorliegen. Couscous ist einfach nur gemahlenes Getreide (Hartweizen oder auch mal Gerste bzw. Hirse), das zu feinem Gries verarbeitet wird – gesund, lecker, vitaminreich, gute Kohlenhydrate und macht pappsatt! Die Zutaten, die man nun mit dem Couscous kombiniert, sind variabel austauschbar, sollten aber eine Sache unterstreichen: die Frische des Salates. Der Taboulé lebt von seinem leichten Geschmack und es dürfen auf keinen Fall glatte Petersilie, Tomaten, Gurke, Minze und Koriander fehlen. Ein bisschen Zitronensaft gibt auch noch den gewissen Fresh-Kick dazu. Dieser Salat kann auch ganz schnell hergestellt werden, da der Couscous nur in heißem Wasser ziehen muss und währenddessen schneidet man die restlichen Zutaten in kleine Würfel – alles zusammen mixen und fertig! Mit diesem Rezept zaubert man sich quasi in Windeseile eine orientalische Beilage auf den Tisch, die sich vielfältig kombinieren lässt und besonders gut zu einem warmen Sommerabend passt oder wenn man halt einfach mal Lust hat etwas anderes als den üblichen Salat anzubieten – der Taboulé ist die beste Wahl dafür!

Taboulé
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Prep Time
30 min
Prep Time
30 min
Ingredients
  1. 200g Couscous
  2. 250g Cocktailtomaten
  3. 1 Gurke
  4. 3 Frühlingszwiebeln
  5. 1 Strauch Koriander
  6. 1 Strauch Minze
  7. 1 Strauch glatte Petersilie
  8. 3 EL Olivenöl
  9. Saft einer Limette
  10. Salz, Pfeffer
Instructions
  1. Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. Den Couscous in einen kleinen Topf oder eine hitzebeständige Schüssel geben. Das heiße Wasser über den Couscous geben, so dass alle Körner auf jeden Fall bedeckt sind und das Wasser sogar fingerbreit drüber steht. Der Couscous muss nun ein paar Minuten ziehen und aufquellen. Währenddessen können die Tomaten, die Gurke und die Frühlingszwiebeln in kleine Stücke geschnitten werden. Die Kräuter sollten grob gehackt werden und können schon einmal mit dem Gemüse vermengt werden. Wenn der Couscous die ganze Flüssigkeit aufgesaugt hat, gibt man das Olivenöl dazu und rührt kurz um. Anschließend alles miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren sollte der Taboulé unbedingt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen.
Gustotrip http://gustotrip.de/
Ach, ich freu mich schon auf den nächsten Sommerabend oder einfach auf die nächste Möglichkeit einen Salat zaubern zu müssen. Oder doch einfach mal für zwischendurch?? Hach, so ein bisschen Orient passt doch immer in den Ernährungsplan…

Eure Gustelli

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