Heidelberg – auch kulinarisch äußerst attraktiv

Heidelberg ist doch irgendwie jedem bekannt, egal ob man da selber schon einmal war oder von dieser Stadt in Baden-Württemberg einfach nur gehört hat – man ist sich einig: Heidelberg ist schöööööööön! Ich kann dieses nur absolut bestätigen, da die Altstadt zum Verweilen und Bummeln einlädt wie fast keine andere. Voll gepackt mit tollen individuellen Kneipen, kleinen Boutiquen und raffinierten Läden lockt die Innenstadt Jung und Alt zu sich und kann mit ihrem Charme absolut überzeugen. Für ein bisschen Kultur sorgt das Schloss, welches fußläufig oder mit der Standseilbahn zu entdecken ist. Wenn man sich die ganzen Japaner, die da in Massen rumwuseln, wegdenkt, dann kann man sich gut vorstellen wie die ehemaligen Kurfürsten von der Pfalz in den Gemäuern opulent residierten.

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Meine Empfehlung ist bei schönem Wetter auch der auf der anderen Neckarseite liegende Philosophenweg, den man über die „Alte Brücke“ erreicht. Der Weg offenbart einem einen  tollen Blick auf die gesamte Altstadt und lädt zum Spazierengehen in einem ehemaligen Weinbergsgebiet ein bis die Füße wund sind. Man kann also gut und gerne ein Wochenende  in Heidelberg verbringen, aber es ist natürlich auch wichtig wie man sich kulinarisch über Wasser hält. Schließlich kann man erst gut gesättigt so richtig eine Stadt erkunden und vor allem in allen Zügen genießen. Im Folgenden empfehle ich euch folgende Lokalitäten, die mit großer Sorgfalt ausgesucht, auf Herz und Nieren getestet und allesamt für sehr gut empfunden wurden. Vielleicht braucht ja der ein oder andere für seinen nächsten Wochenendausflug einen Tipp und lässt sich quasi von gustotrip persönlich inspirieren.

 

Frühstück:

Schwarzer Walfisch

20170121_122112Ein Szenelokal mit Studentenflair! Hier gibt es wohl die größte Auswahl an 20170121_123520internationalen Frühstücksvarianten, die ich je gesehen habe – gustotrip im Paradies! Die Entscheidung bei dieser Vielfalt fällt wirklich nicht leicht, denn von amerikanisch über mexikanisch bis hin zu mediterran oder klassisch französisch – es gibt wirklich alles, was das Herz begehrt und kann mit Sicherheit sagen, dass die Inhaber wissen wie man frühstückt. Einfach toll! Übrigens: Vegetarier und Veganer haben genauso die Qual der Wahl…

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Snack:

Macaronnerie

Für zwischendurch auf die Hand kann ich euch leckeren Macarons aus dem kleinen, aber unheimlich feinen Laden „Macaronnerie“ wärmstens empfehlen.  Sollte man doch lieber beim Genießen sitzen wollen, dann biete sich hier auch die Möglichkeit zu Verweilen und ein favorisiertes Heißgetränk dabei zu schlürfen. Die Macarons gibt es in so vielen verschiedenen Sorten und vor allem Farben, dass die Auswahl wieder gut durchdacht sein sollte und es schon passieren kann, dass man erstmal 10 Minuten vor der Auslage steht und das Pro und Contra für diese oder jene Sorte im Kopf durchgeht. Man kann zwischen den hausgemachten und den aus Frankreich importierten Doppeldeckern wählen und bei der Variantenvielfalt sollte wirklich jeder fündig werden – Ananas, Pistazie, Chocolat Mousse, Orange und und und. Mein persönlicher Tipp: Caramel Seasalt und Madagascar Vanille – da möchte man am liebsten selber zu einem Macaron werden!!

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Käffchen und Kuchen:

Schmelzpunkt

Zu diesem kleinen und anscheinend immer völlig überfüllten Café kann man nur eines sagen: WOW! Was von außen erst bisschen bieder scheint, entpuppt sich als ein Ort, wo das Wort Foodporn absolut seine Berechtigung hat. Neben den ausgefallenen Eissorten (ich sage nur „Cookie Crunch“, „Brownie Fudge“, „Apple Crumble“, „Dattel Honig“,…) gibt es auch unheimlich leckeres Gebäck, wie Belgische Waffeln, Cookies, Brownies und Kuchen. Alles kann wild miteinander kombiniert werden und dazu kommen noch Toppings, die die Kalorienbombe 20170121_171315 perfekt abrunden und einen alles vergessen lassen. Also ich kann nur eines sagen: Wer auf die Figur achtet, braucht keinen Fuß in diesen Laden setzen – alle anderen sind im Genießerhimmel!!SAM_5611SAM_5614

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dinner:

Hans im Glück

Der ein oder andere kennt diese Location bestimmt schon, da es ein Franchise-Unternehmen ist und mehrere Standorte in Deutschland hat. Jetzt denken viele da gleich immer: „Achnee, bei ´ner Kette will ich nich essen…“. Aber warum eigentlich nicht, wenn das Konzept richtig toll ist und das Restaurant einfach Spaß macht? Warum sollte jemand so eine Idee nicht weitertreiben und in anderen Städten auch anbieten. Ich bin auch nicht Fan von jedem Ketten-Lokal, aber bei „Hans im Glück – Burgergrill“ macht man meiner Meinung nach echt nichts verkehrt. Es fallen einem sofort die Birkenstämme auf, die dem ganzen Ambiente ein natürliches Flair geben, was sich durch den ganzen Abend zieht. Man sitzt in einer lockeren und heutzutage absolut angesagten Atmosphäre und kann sich an gut durchdachten und qualitativ hochwertigen Burgern erfreuen. Es ist natürlich für jeden Gaumen was dabei – ob ganz klassisch, verrückt kombiniert, mit skurillen Zutaten oder auch natürlich vegetarisch bzw. vegan. Jeder wird satt und hat wirklich keinen schlapprigen Burger in der Hand gehabt, der schon nach schlechtem Gewissen schreit. Dazu gibt es noch eine Auswahl an Beilagen und schick klingenden Soßen, was mit ansprechenden Cocktails abgerundet werden kann. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auch absolut in Ordnung und somit hat dieses Lokal bei mir  als Vegetarier wirklich gepunktet und ich habe endlich wieder eine Anlaufstelle für richtig leckere Burger!

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Wenn ihr tatsächlich in Heidelberg seid und einem meiner kulinarischen Tipps nachgeht, dann schreibt mir doch, wie ihr es fandet und ob ihr auch so begeistert ward…wenn nicht, dann schreibt mir das auch! Geschmäcker sind ja verschieden – zum Glück! Sonst müsste man ja alle Leckerein ständig teilen…

Eure Gustelli

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